Parkinson Dopaminausstoß durch Akupunktur?
Geschrieben von Administrator   
Montag, 4. Juni 2007

Kann durch Akupunktur oder Reflextherapien der Ausstoß von körpereigenen Hormonen verstärkt werden? Gibt es dazu Forschungsergebnisse? Sind Neurotransmitter wie Dopamin (bei Parkinson wichtig) auch durch Akupunktur beeinflussbar?

 

Ob durch Reflexzonenstimulation oder Akupunktur tatsächlich Hormonspiegel veränderbar sind müsste eigentlich sehr einfach nachweisbar sein. Nach der gezielten Stimulation durch Nadelung wird Blut abgenommen und die Hormonwerte bestimmt. Danach wird verglichen.

Für die  an der TCM (traditionellen  chinesischen Medizin) angelehnten Akupunktur sind  Ausschüttung allgemeiner Gewebsmediatoren und  sogenannter Glückshormone nachgewiesen. Das ist allerdings eine sehr unspezifischen Reaktion. Bei Parkinson möchte man eben vor allem z.B. Dopaminerge Mechanismen ansprechen und nicht nur allgemein das Schmerzverarbeitende System.

Bei den Reflextherapien gibt es Hnweise, dass z.b. die gezielte Stimulation des Cranio-Sacralen Systems die Hypophyse so stimulieren kann, dass über Regelmechanismen (Schilddrüse) die Körpertemperatur messbar ansteigt.

Direkte  1:1 Analogiewirkung wurde bei der Ohrakupunktur in eine Fall untersucht. Dabei stieg durch Stimulation des sogenannten "Nebenschilddrüsenpunktes" der Calzium-Blutspiegel messbar an.

In der Therapie der Parkinsonschen Erkrankung ist seit einigen Jahren die Ohrakupunktur in das Blickfeld der Forschungen geraten. Die besondere Form der Implantatakupunktur wird dabei gerade in einer großen Anwenderstudie untersucht. Erste klinische Einzelfallbeobachtungen geben zur Hoffnung anlass, dass die Stimulation besonderer Punkte im Ohr eine Besserung der Parkinsonsymptome wie Tremor oder Rigor erreichbar waren. 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 4. Juni 2007 )