| Ohrakupunktur erklärt |
| Geschrieben von Administrator | |
| Mittwoch, 12. Mai 2004 | |
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Ohrakupunktur ist nicht ursprünglich Chinesischen Ursprungs, wie man vielleicht meinen könnte sondern eine Entdeckung des französischen Arztes Dr. Paul Nogier. Ohrakupunktur Der französische Arzt Dr. Paul Nogier entdeckte und entwickelte vor etwa 40 Jahren die Ohrakupunktur. Die Ohroberfläche bildet eine Reflexzone, auf der alle Organe des Körpers abgebildet sind. Die Untersuchung der Ohrreflexzonen erlaubt eine genaue Aussage darüber, wo Schmerzen bestehen oder welche Organe des Körpers bei unklaren Schmerzen betroffen sind. Außerdem kann man weitere Störungen im Körper ausfindig machen, die einen Heilungsprozess verzögern oder sogar ganz verhindern können. Dies sind die so genannten Störherde, die auf den ersten Blick mit dem eigentlichen Krankheitsgeschehen gar nichts zu tun haben und von denen der Patient oftmals gar nichts merkt. Diese Herde können jedoch so negativ auf den Körper wirken, dass er eher bereit ist, krank zu werden. Auch eine schon bestehende Krankheit wird daran „gehindert“, auf die üblichen Therapien zu reagieren ù der Körper wird sie nicht los. Solche Herde können z. B. tote oder eitrige Zähne sein, chronisch entzündete Kieferhöhlen, entzündete Mandeln und alle sonstigen Entzündungen. Außerdem kann jede Narbe zum Störherd werden. Jede Narbe kann, muss aber nicht stören. Durch die Untersuchung der Ohrreflexzonen ist es dem Heilpraktiker möglich, genau festzustellen, ob und welche Narbe zum Störherd geworden ist. Er kann auch feststellen, ob vielleicht irgendwo im Körper eine Entzündung vorliegt oder eine Giftbelastung (z. B. Quecksilberbelastung durch Amalgamfüllungen). Eine solche Herdsuche ist häufig aufwendiger und wird Ihnen vom Therapeuten vorgeschlagen um evtl. verzögerte Heilungen dennoch zu einem guten Ergebnis führen zu können. Die Untersuchung erfolgt durch Messung von Spannungsdifferenzen an der Ohroberfläche. Es werden die einzelnen Punkte der Organe auf elektrische Veränderungen geprüft. Die Ohrmuschel ist sozusagen ein körpereigenes Diagnosezentrum, weil die Korrespondenzpunkte von Körperteilen und Organen am Ohr nur dann nachweisbar sind, wenn am fraglichen Organ eine Störung vorliegt. Ist also auf der Ohrmuschel der Leberpunkt elektrisch verändert, dann bedeutet dies eine Störung im Bereich der Leber. Die Behandlung geschieht durch Stechen von Nadeln in die notwendigen Punkte am Ohr, gegebenenfalls zusätzlich am Körper. Kinder werden üblicherweise nicht gestochen, sondern mit dem Lasergerät an den betroffenen Ohrpunkten bestrahlt. Alle Reize oder Signale, die durch Ohrakupunktur ausgelöst werden, gelangen über das Zwischenhirn zu den zugehörigen Körperteilen, die diese Kommandos, eben weil sie vom Gehirn kommen, strikt befolgen. Die Ohrakupunktur bedient sich also stets der Steuerzentrale des Menschen, des Gehirns. Behandelt werden können durch Ohr- und auch durch Körperakupunktur alle Erkrankungen, die auf eine gestörte (nicht zerstörte) Organfunktion zurückzuführen sind: Migräne, Schlaflosigkeit, Depression, Suchtkrankheiten, Verdauungsprobleme, vegetative Beschwerden, Rheuma, die meisten Schmerzzustände wie Tennisellenbogen, schmerzhafte Schulter, Rückenschmerzen, Schulter-Nacken-Schmerzen. Manche Patienten empfinden sofort Erleichterung, andere brauchen Tage dazu, etwa vier oder fünf Behandlungen, bevor sie eine Besserung verspüren. Manche Menschen spüren so etwas wie „schwebende Leichtigkeit“ nach einer Behandlung, und fast alle fühlen sich danach sehr entspannt. Nicht behandelt werden können selbstverständlich zerstörte Strukturen wie z.B. kariöse Zähne. Auch eine Hüftgelenksarthrose lässt sich nicht mehr rückgängig machen durch eine Akupunkturbehandlung können jedoch die Durchblutung des Gelenkes gesteigert und die Schmerzen beeinflusst werden. Sowenig die Akupunktur Gallen- oder Nierensteine auflösen kann, sowenig vermag sie Knochenbr³che zu heilen. Nach einer Operation kann sie jedoch die Schmerzen nehmen. Notfallmäßig darf akupunktiert werden bei Herzschmerzen, Gallenkoliken, Nierenkoliken, Zahnschmerzen, Asthmaanfällen, aber nur zusätzlich zur üblichen schulmedizinischen Behandlung. Sowohl die Körper- als auch die Ohrakupunktur ist eine wirkungsvolle Behandlungsform, die, wenn sie richtig durchgeführt wird, keine Risiken und Nebenwirkungen hat. Sie sollte jedoch ausschließlich in Verbindung mit einer klinischen Diagnostik erfolgen. Wenn Sie weitere Fragen haben, werden wir sie gerne beantworten. |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 27. Februar 2007 ) |